Noriwanisi Flussschwimmer

Description:

Gnom:
Noriwanisi Flussschwimmer
Hautfarbe: bronzefarben Augenfarbe: Grau Haarfarbe: schwarz und kurz
Länge: 3’8" = 1,16m Gewicht: 70Pfund
Alter: 37 Jahre
Beruf: Seeman (Matrose)

Bio:

Vor 37 Jahren im Winter kam ich in einer unserer Festen während einer Vollmondnacht zur Welt. Der Schatten dominierte meine gesamte Erziehung, denn mir wurde von klein auf beigebracht, mich gegen seine Schergen zu verteidigen und diese gnadenlos zu vernichten.
Während meiner Erziehung wurde auf eine breite Ausbildung Wert gelegt, wobei dem Waffentraining ein großer Stellenwert eingeräumt wurde.
Mein Vater brachte mir eine Waffe (Dolch) bei, die bei Zwergen eher unüblich ist, von deren Vorteilen ich aber überzeugt bin. Als typische Zwergenwaffe lernte ich aber auch den Umgang mit dem Urutuk (Axt), in deren Gebrauch ich aber bis heute nicht die gleiche Meisterschaft wie mit dem Dolch erreicht habe.
Von meinem Vater lernte ich zusätzlich, meine Gegner leise und unauffällig zu überwältigen, was auch eher zu mir passt als frontal zu kämpfen, da ich den meisten Gegnern körperlich unterlegen bin. Darüber hinaus brachte mir mein Vater einige weitere Dinge bei, die bei den Zwerge nicht gerne gesehen werden und die auch meine Mutter mit Skepsis betrachtete. Dazu gehörte auch das Öffnen von Schlössern und ähnliches.
Ab und an nahm mein Vater mich auf seinen Lastensegler mit, so dass ich Grundkenntnisse des Segelns und deren Befestigungsarten kennenlernte. Ein weiterer Vorteil war, dass ich Orks und andere Diener des Schattens in der Stadt beobachten konnte, auch wenn ich mich dabei sehr vorsehen musste. Ich hoffe, mir werden diese Erkenntnisse eines Tages nützlich sein.
Vor ca. 7 Jahren kam mal wieder ein Dworg zu unserm Clan der um Asyl bat und versprach dafür, viele Orks töten zu wollen. Sein Name war Azurukgun Kharzar-Narak. In unseren Ohren hört sich das nach einer guten Übereinkunft an. Unser Clanälteste gestattete im daher das Bleiben. Ein Vorteil haben die ganzen Dworg Bastarde: Man kann gut lernen gegen Orks zu kämpfen denn sie sind schon bedeutend größer als unsereins. Während meiner vielen Kampftrainingsstunden freundete ich mich mit einem von ihnen an.
Als ich gerade 35 Jahre alt war, suchte der Clanälteste von Garol einige wagemutige Kämpfer, die hinter der Frontlinie eine zweite Front eröffnen sollten, um den weiteren Aufmarsch der orkischen Kampftruppen zu stören (Versorgung und Kommunikation lahmlegen) und um den Druck auf die zwergischen Verbände im Norden zu mindern, der auf unseren Festen ruht. Für diese Aufgabe meldete ich und mein Dworg Trainingspartner uns sofort freiwillig, denn es ist mir eine Ehre und inneres Bedürfnis, meinem Clan zu dienen. Möge der Schatten im Licht vergehen.
Ich wurde erwählt, in dieser Kampfgruppe zu dienen. Außer mir bestand die Kampfgruppe aus 4 Zwergen; 4 Dworgs; 3 weiteren Dwarrow, von denen zwei bei uns aufgewachsen waren und ein weiterer zusammen mit einem Gnom vom Ardune heraufgekommen war.
Am Tag meiner Abreise erhielt ich von meinem Vater zwei Geschenke, einen Stahlspiegel und ein kleines Werkzeugset, um Schlösser zu öffnen. Er meine, ich solle beide Dinge immer bei mir behalten und sie würden mir gute Dienste leisten. Wenn er geahnt hätte wie Recht er damit hatte. Von meiner Mutter erhielt ich 2 Dolche geschenkt, um sie in einige Orks rammen zu können, wie sie meinte.
Wir reisten mehrere Tage kreuz und quer durch die Berge, bevor wir eine Lücke in den Reihen der Orks und ihren Spähern fanden, um auf flaches Gelände zu kommen und Richtung unsers Bestimmungsortes zu reisen, immer auf der Hut vor Entdeckung.
Wir trafen nach einigen Tagen auf eine weitere Gruppe, welche uns in Empfang nahm, um uns zu unsere endgültigen Gruppe zu bringen. Khasa reiste mit der andern Gruppe (eine Kampfabteilung, die Überfälle auf Orklager organisieren und durchführen wollte) weiter. Ich kam in eine Gruppe.
Als wir gerade unser nächstes Ziel erreichten und unser Lager eingerichtet hatten, wurde unser Lager von einer großen Orkeinheit umstellt und angegriffen. Unsere gesamte Kampfgruppe bis auf mich wurde getötet. Ich hatte das „Glück“, dass mich ein Schlag auf den Hinterkopf traf (was für ein Glück, dass ich mir den Stahlspiegel unter meine Kappe geschoben hatte) und ich nur bewusstlos zu Boden ging und man mich für tot hielt. Mich fanden einige Gnome die zu unserer Unterstützung (Augen und Ohren) zu uns stoßen sollten. Diese nahmen mich mit, da sie mich für einen von ihnen hielten. Manchmal ist es praktisch, wenn man nicht als Zwerg erkannt wird. Ich brauchte ein 1/4 Jahr um mich zu erholen. Zu meinem Glück gehörte ein Heiler zu der Gruppe, der sich mit schweren Kopfverletzungen auskannte. Die Gnome erzählten mir später, dass sie mich in mitten eines „Schlachtfestes“ gefunden haben. Viele meine Begleiter sollen in Einzelteilen dort gelegen haben. Wenn wir kämpfen, kämpfen wir richtig, ergeben ist nur etwas für Feiglinge (Ruhm und Ehre dem Clan Kurgun dem einzigen mutigen Clan von Zwergen den es noch gibt). Unser Clanältester sagt zwar immer: “Die anderen Zwergenclans haben sich nicht aus Feigheit zurück gezogen, sondern aus Tradition und sie sein Unfähig diese Traditionen in Frage zu stellen auch wenn es offensichtlich keinen anderen Weg gibt.”
Die Gnome versteckten mich auf einem Lastensegler. Als es mir besser ging, machte ich mich als Matrose nützlich, auch konnte ich einfache Lederkleidung flicken bzw. herstellen, was auch zu meiner Akzeptanz in der Mannschaft beitrug. Am ersten Abend als ich mich selbstständig auf dem Lastensegler bewegen konnte ging ich zu einem alten Gnom herüber, der offensichtlich vom Rest der Mannschaft gemieden wurde. Ich dachte mir der sieht so einsam aus und “Ausgestoßene” müssen zusammenhalten. Ich sprach ihn an und wollte mich zu ihm setzen, doch ehe ich mich versah lag ich auf dem Rücken und er knurrte mich an, dass ich ihn in Ruhe und alleine lassen solle. Ich ging am nächsten Tag erneut zu ihm. Die Reaktion war die gleiche, doch ich ließ mich nicht beirren und widerholte es die nächsten Tage. Am 5. Tag war der Tritt nicht mehr so schmerzvoll, dafür aber noch genauso präzise wie an den Vortagen. Als der alte Gnom mich anschaute, war ein kleines Lächeln in den Mundwinkeln zu sehen und er schüttelte den Kopf und kam mit seinem Mund ganz dicht an mein Ohr und meinte: “kleiner sturer Zwerg”. Am 6. Tag ging ich erneut zu ihm er meinte “Setz Dich” Ich setzte mich zu ihm und wie schwiegen uns an, aber wir taten es gemeinsam. So verliefen die nächsten 2 Wochen, dann fing er an, mir die Geschichte seines Lebens zu erzählen. Eines Tages, es war wohl ein weiterer Monat vergangen, beobachtete mich der alte Gnom beim Training mit dem Dolch. Er fing an, meine Kampfhaltung zu verbessern und zeigte mir einige einfache Tricks. So vergingen mehrere Monate mit Dolchtraining, in denen ich immer effektivere Methode lernte. Auch schulte er meine instinktiven Reflexe und ich konnte sehr vielen Angriffen ausweichen.
Eines Tages segelten wir die Küste der pellurianischen See entlang und kamen zu einer Stadt namens Baden’s Bluff, als mich der alte Gnom beiseite nahm.
“Du bist so weit.”
“Ich bin so weit?”
“Ja, die Zeit für Deine Prüfung ist gekommen”
“Was soll ich tun?”
Steige in der nächsten Nacht in das Arbeitszimmer des Hafenkommandanten ein. In seinem Sekretär liegen Pläne für den Transport von schweren Geräten und Truppen für einen Krieg gegen die freien Zwergenfesten.
In der folgenden Nacht schlich ich mich zu besagtem Haus und beobachtete es eine Weile, doch es schien alles ruhig zu sein. Ich näherte mich vorsichtig dem Haus und dank meines kleines Werkzeugsets zum Schlösser öffnen bin nach nur wenigen Augenblicken im Gebäude. Ich finde den Raum mit dem Sekretär sehr schnell. Doch als ich mir das Schloss anschaute wusste ich, dass mich mein bisheriges Glück verlassen hatte. So etwas Kompliziertes und hinterhältiges hatte ich noch nie gesehen. Ich weiß nicht genau wie, aber es gelang mir trotzdem, dieses Schloss und seine Falle umgehen zu können. Im Sekretär lagen tatsächlich die gesuchten Transportpläne, die ich sofort an mich brachte. Ich schlich leise aus dem Haus und machte mich vorsichtig auf den Rückweg zu unserem Lastensegler. Als ich am Hafen ankam, wimmelte es dort von Orks und dunklen Priestern, sie schienen nach etwas oder jemandem zu suchen. Mir gelang es gerade noch, ein geeignetes Versteck für die Pläne zu finden und diese dort zu verstauen, bevor 2 dunkle Priester von der Seeseite und mehrere Orks von der Stadt Seite direkt auf mich zukamen, so dass ich nicht entkommen konnte. Die Priester riefen den Orks zu, mich lebend zu ergreifen. Ich verharrte, bis sie näher gekommen waren. Als sie in Wurfreichweite für meinen Dolch befanden, warf ich einen auf einen der dunklen Priester, wobei ich zur Überraschung aller Anwesenden traf und sich mein Dolch in seine Schulter bohrte. Ich versuchte, die Überraschung zu nutzen und renne an dem verwundeten Priester vorbei, um dann in den See zu springen. Gerade, als ich dachte das Ufer erreichen und ins Wasser fliehen zu können, wird es dunkel. Als ich die Augen öffne, befinde ich mich in einem Verließ. Nach einigen Tagen werde ich mit einem Gefangenentransport, mittels eines Schiffs, von Baden’s Bluff nach Erenhead gebracht um dort in ein sicheres Verließ eingesperrt zu werden.

Noriwanisi Flussschwimmer

Of Shadows and Mirrors... tiff