Jonathan Buckoy

Erenländer, Vitaiker

Description:
Geschlecht M
Alter 25
Größe 1,80m
Haare braun
Bart ja
Bio:

Jonathan ist in der Gegend um Fallport aufgewachsen, genauer gesagt in einem keinen Dorf namens Drumlin. Drumlin liegt inmitten einer Hügelkette nördlich von Fallport. Seine leiblichen Eltern hat Jonathan nie kennengelernt. Er wurde als Baby von seinen Zieheltern, Mary und Tim Buckoy, gefunden, oder besser gesagt, gerettet. Tim und Mary waren südlich der pellurischen See unterwegs, als sie eine Reisekutsche bemerkten. Der Wagen war überfallen und die Reisenden offenbar ermordet worden. Tim und Mary wollten ihren Wagen schon um das Hindernis herum lenken, als sie den Schrei eines Babys vernahmen. Mary, eine erfahrene Heilerin, bat ihren Mann den Wagen anzuhalten. Sie retteten das Baby und waren so bewegt, dass sie es mitnahmen und ihm ein neues Zuhause gaben. Sie gaben ihm den Namen Jonathan.

Jonathan verbrachte seine Kindheit und Jugend in der Gemeinschaft von Drumlin und wurde ein Teil von ihr. Über seine leiblichen Eltern hat Jonathan nie etwas herausgefunden, die Geschichte seiner Rettung ist der einzige Anhaltspunkt, der ihn noch mit seinen Eltern verbindet. Früher hat ihn die Unwissenheit seiner Herkunft sehr beschäftigt. Mittlerweile hat er Mary und Tim als seine Eltern vollständig anerkannt und gelernt, dass im Leben andere Dinge zählen: die Gemeinschaft, in der er aufwuchs – DER CLAN. So haben es die Dorn ihm beigebracht, mit denen ihn viel verbindet. Doch obwohl er zu den Dorn gehört und seine dornische Prägung unübersehbar ist, so ist auch offenbar, dass er erenländische Wurzeln hat. Den Dorn verdankt er viel: seinen Mut, seine behände Fähigkeiten mit dem Breitschwert umzugehen, seine Ausdauer und die Kunst des Überlebens in widrigen Bedingungen. Doch auch eigene Talente konnte Jonathan in sich entdecken: er wurde mit der seltenen Gabe geboren, Zauber wirken zu können.

So recht erklären kann Jonathan sich das nicht. Schon früh eiferte er seiner Mutter in der Kunst der Heilung nach. Er half ihr regelmäßig bei der Versorgung der Kranken und Verletzten und es war früh erkennbar, dass er dafür eine besondere Begabung hatte. Im Alter von 12 Jahren hatte er dann den ersten Kontakt mir der magischen Macht. Gälia, ein zehnjähriges Mädchen aus Drumlin, hatte sich in der Küche mit einem Haken die Hand verletzt. Die Wunde war tief und hatte sich bereits entzündet, als Gälias Mutter zu Mary kam. Das Mädchen weinte und ihre Schönheit und ihr Leid berührten Jonathan im Herzen. Die Mutter versorgte Gälia nach besten Kräften, doch als sich der Wundbrand in die Wunde schlich, brannte er so stark, dass Gälia hohes Fieber bekam und das Bewusstsein verlor. Mary kämpfte 4 Tage verzweifelt, um ihr Leben, dann gab sie ermattet auf. Gälia glühte und die Schweißtropfen glänzten auf ihrer Stirn, als Jonathan ihre Hand ergriff. Es überkam ihn eine Welle der Verzweiflung und Trauer und er wünschte sich nichts sehnlicher, als den elenden Wundbrand zu vertreiben und Gälia wieder lachen zu sehen. Er fluchte und die Tränen flossen in Strömen als er seine Gedanken ganz auf den Wundbrand richtete. Plötzlich entsprang ein mattes Licht seiner eigenen Hand und floss in die Wunde. Erstaunt blickte Jonathan zuerst auf seine, dann auf Gälias Hände. Die Wunde hatte sich deutlich verbessert. In den folgenden Stunden versuchte Jonathan das Kunststück immer und immer wieder und rettete so Gälia das Leben.

Jonathan’s magische Kräfte wuchsen langsam und stetig und halfen Jonathan, ein talentierter Heiler zu werden. Und ausgerechnet Bark, der nichtsnutzige Bettler aus Drumlin, half Jonathan dabei, die ungewohnten magischen Kräfte zu kontrollieren und zu verbergen. Bark war in Wirklichkeit kein Bettler sondern der Hüter des Schildes, eines der wenigen, wohl versteckten, magischen Gegenstände, die den Dorn im Norden nach dem Überfall der Brut geblieben war. Bark selbst war des Zauberns mächtig und wurde Jonathan ein Mentor und treuer Freund. Es war ein besonderer Vertrauensbeweis, als Bark Jonathan einen Blick auf den weißen Schild mit dem roten Greif gewährte, den er versteckt hielt.

Als Bark und das Schild eines Nachts plötzlich verschwanden, bot Jonathan sofort seine Hilfe an, um den Dingen auf den Grund zu gehen und den Schild und seinen Freund wieder zu finden. Die Untersuchung des Versteckes brachte keine weiteren Erkenntnisse zutage.

Daher brach Jonathan nach Fallport auf. Ihm fiel kein besserer Ort ein, um die Suche zu beginnen. Vielleicht konnte er mit einem offenen Ohr ein paar Gespräche belauschen oder ein Auge in ein paar dunkle Ecken werfen. Die Reise nach Fallport war lang und beschwerlich. Zu Fuß brauchte er mehrere Tage um die Stadt zu erreichen. Dort angekommen fand er jedoch eine einfache Unterkunft am Hafen.
Die nächsten Tage nutze er, um den Gesprächen in den Tavernen zu lauschen und um die umliegenden Häuser mit Hilfe eines Arkanen Auges nach Hinweisen zu durchsuchen. Alles lief gut, bis er eines Tages sein Auge durch das falsche Schlüsselloch gleiten ließ. Das Auge war noch nicht weit gekommen, als eine schwarze Gestalt seinen Kopf ergriff und ihn mit voller Wucht gegen die Tür schleuderte. Jonathan hatte sich so auf das Schlüsselloch konzentriert, dass er den dunklen Magier und seine Horde nicht hatte kommen hören.
“Bringt ihn zu Garck! Er soll ihn mit dem nächsten Schiff nach Erenhead bringen. Wie ich vernommen habe, sucht Keloth Gefangene mit besonderen Gaben.” Nach diesen Worten schlug sein Kopf erneut gegen die Tür und Jonathan verlor sein Bewusstsein.

Als er wieder erwachte fand sich Jonathan in einem dunklen Keller an die Wand gekettet wieder. Das trockene Blut klebte an seiner Stirn und der Magen knurrte, als die Türe zur Zelle quietschend geöffnet wurde.
“Das sind sie also, Goric?” ertönt eine leise Stimme durch den Raum…

Jonathan Buckoy

Of Shadows and Mirrors... Asrath