Of Shadows and Mirrors...

Die Flucht aus Terrik

Nach dem Norivanisi den Gefährten erklärt hatte, was in der Burg vorgefallen war wobei er ihnen seine Errungenschaften präsentierte beschlossen diese, das es zu gefährlich in der Stadt ist und packten ihre paar Habseligkeiten in ihre Taschen und Rucksäcke. So verließen wir noch bei Dunkelheit zügig die Stadt. In der Hektik vergaß Jonathan Buckoy, die neuen Sachen auf Magie zu kontrollieren (in einer Welt in der es kaum magische Gegenstände gibt, kein Wunder), dieses sollte sich später noch als Glück herausstellen.
Somit bewegten wir uns zügig weg von der Stadt. Der langsamste war unser verwundeter Khasa, den wie nach Leibeskräften unterstützten. Wir beendeten nach ca. 8 Stunden unseren Marsch und machten eine Rast. Nach ca. 3 Stunden der Rast wurden wir von einem Schmerzensschrei von Daray Hokee geweckt. Wir konnten nichts erkennen. Nach einiger Zeit sagte Jonathan, dass er eine Veränderung im magischen Geflecht erkennen könne und Daray in einer Blase ohne jegliche Magie stehen würde. Daray meint das dort ein Astirax sei. Astiraxe werden von Magie angezogen, jetzt stellte Jonathan fest, dass der Silberdolch magisch ist und somit der Astirax uns finden konnte. Dieses könnte sich als Glück für Terrik rausstellen, denn jetzt wissen die Legaten, wo sie die Personen suchen müssen, die den Ärger in ihrer Stadt verursacht haben.

View
Die Stadt Terrik

Als wir Terrik erblickten beschlossen wir, dass es günstiger wäre wenn wir nicht alle den Schäfer suchen. Daher gingen nur die beiden Menschen unsere Gruppe in die Stadt, da sie am unauffälligsten sind. Der Schäfer gab den beiden ein paar nützliche Hinweise, wo man Unterkunft und Arbeit finden könnte. Wir bezogen zwei Quartiere, eines in der Stadt und eines gegenüber von einem Orklager am Rande der Stadt. Zwei Standorte zu haben hat Vor- und Nachteile. Wir hoffen, dass die Vorteile überwiegen werden.
Noriwanisi geht nachts auf Streifzug um die Stadt zu sondieren, wobei er einer Orkpatrouille in die Arme läuft. Er hat aber so gute Reflexe und so schelle Beine, dass er ihnen entkommt. Auf diese Weise lernt er die Stadt sehr schnell und ausführlich kennen.
Nach einiger Zeit lohnte sich der Aufwand, er fand heraus wo der Bäcker ist und wann seine Arbeits- bzw. Ruhezeiten sind. Weiterhin konnte er feststellen, dass die Orkpatrouillen verstärkt wurden und jeder Ork-Stamm den anderen Ork-Stamm aufmerksam beobachtet.
Dieses führte uns dazu, dass man beide Orkstämme gegeneinander ausspielen könnte.
Ein Teil unserer Gruppe ging nachts auf die Jagd und konnte dabei einen Teil eines orkischen Jagdtrupps überwältigen. Sie konnten dabei einige Speere erbeuten.
Einen Tag später lockte Noriwanisi eine Orkpatrulie in einen Hinterhalt in einer kleinen Gasse. Wir konnten dabei mehrere Orks und einen niederen Legaten töten. Nach dem Kampf trennten wir unsern ehemaligen Gegnern die Köpfe ab. Wir kehrten in unser Lager zurück. Noriwanisi nahm sich die zuvor erbeuteten Speere und die Köpfe und schlich an den Stadtrand um die Köpfe auf den Speeren zu platzieren. Unser Plan ging auf, die verschiedenen Orkgruppen kommen seit dem schlechter miteinander aus und beobachten sich gegenseitig. Auch wurde die Patrouillengröße verändert. Es sind größere Gruppen, das führt dazu, dass die Ruhephasen der Orks geringer sind.
Am nächsten Tag kam der Schäfer zu uns und meinte, dass wir solche Sachen lassen sollten. Wir gaben vor, von diesen Vorgängen keine Ahnung oder etwas damit zu tun zu haben. Wir erhielten die Information, das demnächst eine Große Warenlieferung erwartet wird. Diese Lieferung findet alle 2 Monate stad. Weiterhin erbot sich der Schäfer, einen unserer menschlichen Begleiter in die Feste einzuschleusen (als Küchenhilfe).
Die Gruppe teilt sich, einer (Jonathan Buckoy ) geht in die Feste um Informationen zu bekommen, die andern ziehen der Karawane entgegen, um einige Gegenstände zu organisieren.
Nach einer Tagesreise treffen wir sehr überraschend auf die Karawane. Noriwanisi schleicht sich ins Lager der Karawane, er rechnet aber nicht damit, dass sie eine große Anzahl an Halblingssklaven mit sich führen welche unter den Wagen lagern. Einer von ihnen konnte ihn überraschen. Noriwanisi unterhielt sich mit einem von ihnen, sie wollten, dass er hier auf der Reise die Wagen nicht erleichtert. Sie boten dafür an, dass er, wenn er am ersten Abend ihrer Ankunft zu ihnen käme, einige Sachen für ihn organisieren. Noriwanisi konnte die Halblinge auch nicht zur Flucht überreden, sie meinten dafür müssten ihre Familien dann büßen. Nach einigen Diskussionen und Darstellung der Ziele der Gruppe, zeigten sich die Halblinge bereit ihnen zu helfen in dem sie Noriwanisie einige Ausrüstung zukommen lassen wollen. Er soll am ersten Abend ihre Anreise in Terri zu ihnen kommen und sie werden ihm einiges an Ausrüstung geben welches nicht auffällt. Norivanisi verabschiedet sich von den Halblingen und wünscht ihnen gutes Gelingen, weiter hin lässt es sich von den Halblingen noch in eine gute Startposition bringen um den Rückweg unbemerkt zu beginnen zu können. Der Weitere Rückweg verlief ohne weitere Vorkommnisse so dass die Gruppe vor der Karawane in Terrek ankam. Norivanisi suchte wie verabredet den Treffpunkt auf und die Karawanensklaven übergaben ihm einige Gegenstände welche sie kurzfristig organisiert hatten.
Nach dem wir 2x im Untotenstadteil von Terrik waren und dort keine nennenswerten Informationen erhalten konnten außer jede Menge Untote zu töten, kamen meine Begleiter auf die Idee, die Begrenzungsmauer zum Untotenstadteil genauer in Augenschein zu nehmen. Diese hatte zur Folge, dass sie eine Orkwache auf dem Wehrgang töteten und den Besitz an sich nahmen. Danach wurden die Wachen dort verdoppelt und es gab keine Einzelwachen mehr, so dass der Zugang zum Untotenstadteil sehr erschwert ist.
Kurze Zeit später verständigte sich die Gefährten darauf, dass sich der Gnom (Norivanisi) unauffällig über den Kräutergarten in die Burg schleicht, um Informationen zu sammeln.
Nachdem er sehr professionel und leise das erste Geschoss der Burg erreicht hatte, überkam ihn jedoch einen seltsame Gier und Mordlust und er tötete wahllos Schlafende, unter anderem einen oder zwei Legaten und stahl neben einigen sinnvollen Karten und Briefen auch deren Rasierzeug und ähnliche Dinge (?) unter anderem einen Silberdolch, eine Lederrüstung, Schwert, Kräuterbuch… .
Dies führte dazu, dass die Gefährten die Stadt schnellstmöglich verlassen mussten und die Bevölkerung von Terrik nun den Zorn der restlichen Legaten und Orks zu spüren bekommen wird.
Ebenso ist die weitere Informationssammlung nun natürlich nicht mehr möglich…

View
Das letzte Stück der Reise nach Terrik

Wir verließen das Dorf im Morgengraun und setzten unsern weg nach Terrik fort. Zuerst bleiben wir auf der Straße doch nach einiger Zeit erschien uns das Risiko zu groß entdeckt zu werden und wir gingen neben der Straße so dass eine Entdeckung schwieriger wird. Nach kurzer Zeit stellte sich diese Entscheidung als sehr Weise heraus denn es kam eine Gruppe Menschen zu Pferd, wahrscheinlich Legaten und ritt an uns vorüber. Nach einiger Zeit kam uns gegen Abend ein Dorf in sicht. Noriwanisi schlich sich zum Dorf und stellte fest das vor einem Haus mehrere Pferde angebunden sind. Auf dem Rückwerg lief er fast einer Ork Patrouille in die Arme, diese hatte einen sogenannten Schnüffler dabei und Noriwanisi hatte einige Schwierigkeiten diesen abzuschütteln. Nach einer längern Zeit gelang ihm die Flucht dann glücklicher weise.

View
Ein Dorf voll Untoter

Nach dem die Gruppe einige Zeit gewandert ist kommt sie in der Abenddämmerung zu einem Dorf welches verlassen und niedergebrannt scheint. Wir Beschließen nachzusehen ob sich etwas brauchbares finden lässt um unser spärliche Ausrüstung zu ergänzen. Als wir das Dorf betreten bleibt zunächst alles ruhig doch dann strömen aus mehreren Richtungen Untote auf uns zu so dass wir in der Falle sitzen.
Aus einem intakten Bauernhaus ruft uns jemand zu das wir im Haus sicher sind. Alle bis auf Khasa reagieren darauf und rennen zu dem Haus. Khasa ist der Meinung man kann mit Untoten kuscheln so sieht es jedenfalls für alle anderen aus. Er hat aber wohl nicht damit gerechnet, dass sie Beißen wollten. Somit stürzten 2 von uns zu ihm um ihn zu retten. Es entbrannte ein heftiger Kampf den wir nach einer geraumen Zeit gewannen(uns in ein intaktes Haus zurückziehen konnten), wobei eins der intakt gebliebenen Häuser in Flammen aufging und bis auf die Grundmauern runter brannte.
Am nächsten Morgen war das Dorf Untotenfrei, so machten wir uns daran die Spuren des Kampfes zu verwischen. Nach dem dieses getan war kümmerten sich einige darum Wasser und essen zu suchen und Noriwanisi untersucht die Häuser / Ruinen nach brauchbaren Gegenständen.

View
Aus den Fängen der Häscher des Schattens

Wir (5 Personen: Azurukgun Kharzar-Narak; Daray Hokee; Jonathan Buckoy; Noriwanisi Flussschwimmer und Dorstrek) befinden uns in einer Zelle in Erenhead. Wo wir an die Wand gefesselt sind. Wir haben sehr einfache Hosen und Hemden an. Essen und Trinken haben wir auch nur sehr wenig erhalten und unser Hygienezustand lässt auch zu wünschen übrig.
Nach dem “Meister Keloth” geendet hat vergeht einiger Zeit, danach werden wir mit Handschellen gefesselt und wir werden über eine Stiege an der Felswand zum Anleger mit unserem Flussboot gebracht. Wir haben während des Abstiegs einen Ständigen Begleiter. Ein riesiger Rabe welcher uns ständig im Auge behält.
Auf dem Flussboot werden wir alle einzeln, mit den Händen nach hinten an die Reling gefesselt und die Orks behalten uns aufmerksam im Auge wobei sie aber sehr nervös sind. Orks und Wasser scheinen nicht zu einander zu passen.
Der Legat Jar-Abas, ein kräftig gewachsener Sarkosan, steht beim Steuermann des Schiffes und behält das gesamte Vordeck im Auge. die Orks und uns Gefangene es scheint so, dass ihm nichts entgeht.
Nach dem wir einige Stunden gefahren sind (Anmerkung Noriwanisi: mir fällt auf, dass die Besatzung ganz bewusst die Bootsreise verzögert) kommt ein gnomisches Besatzungsmitglied herum und gibt uns allen Wasser. (Anmerkung Noriwanisi: mir fällt auf, dass er sich angenehmer und vorsichtiger verhält als ich es von einem meiner Wärter Erwartet habe) Der Gnom vermeidet dabei jeden Augenkontakt und spricht auch nicht mit uns.
Als es einen Tag mit sonnigem Wetter gibt kommt der Gnom ebenfalls rum. Dieses mal ist aber etwas anders, Er löst unsere Fesseln von der Rehling und steckt uns heimlich einen Dolch zu. Wir müssen jetzt nur noch die Fesseln nach vorne bringen, den Dolch greifen und können versuchen unsere Bewacher zu überwältigen.
Als die Gefangenen auf eine günstige Gelegenheit warten, schiesst plötzlich ein zotteliges Untier aus dem Wasser heraus und landet am Bug des Schiffes. Mit einem Hieb schlägt er den dort stehenden Ork zu Boden. Sofort erkennen die Gefangenen, dass ihre Stunde gekommen ist. Und mischen sich ebenfalls in den Kampf ein. Vom Ufer des Flusses fliegen Pfeile auf das Schiff. Offenbar hat das zottelige Untier Verbündete. Der Legat Jar-Abas erkennt relativ schnell, dass dieser Kampf gegen ihn ausfallen wird. Er setzt sich daher recht früh mit seinem Rabe ab. Die Besatzung des Schiffes kann dann relativ schnell überwältigt werden. Mit der Flucht von Jar-Abas und seinem Raben sind die Helden wieder der Lage zu zaubern und ihre Fähigkeiten zu nutzen.
Nachdem die Orks überwältigt sind, wird das Schiff angezündet. Die befreiten und die Retter treffen sich am Ufer und machen sich gegenseitig bekannt. Nach einer geruhsamen Nacht brechen die Helden auf um die Stadt Terrik aufzusuchen. Hierzu müssen Sie zunächst nach Norden, um an einer Furt den Fluss zu überqueren.

View
Prolog

Jeder, der sich zum Widerstand gegen den Schatten entschließt, weiß, dass er damit früher oder später dem Tod gegenüber stehen wird. Doch wenn dieser Tag gekommen ist, wird dieses Wissen zur Gewissheit, der sich in die Gedanken einbrennt und alles andere verblassen lässt. So auch bei euch. Viel zu kurz erscheint euch die Zeit, die ihr hattet, um den Feind zu bekämpfen. Eine Zeit, die zu Ende ging, als euch die Schergen Izradors ergriffen und euch, trotz aller Gegenwehr, gefangen nahmen. Nicht einmal die Ehre, im Kampf zu sterben, wurde euch gewährt. Nun sitzt ihr angekettet in einer dunklen Zelle in der Hauptstadt Erenhead und wartet auf das Ende. In der Dunkelheit ist von Zeit zu Zeit das Klirren von Ketten zu hören, das euch anzeigt, das noch andere mit euch in dieser Zelle befinden, doch niemand von euch hat die Kraft, seine Stimme zu erheben.

Die Türe zur stinkenden Zelle öffnet sich quietschend in der Dunkelheit und der flackernde Schein einer einsamen Fackel ist bereits ausreichend, um euch für einige Zeit zu blenden, bevor sich eure Augen an die Anwesenheit der trüben Helligkeit gewöhnen. Im Eingang steht ein Ork, doch nicht einer der Aufseher, sondern ein Krieger in Rüstung und mit einem Verdatch über der Schulter. Der Ork tritt ein und ein Mann folgt ihm. Er ist groß gewachsen und offensichtlich hager, doch sind die genauen Umrissen seines Körpers kaum zu erkennen unter der schwarzen und wallenden Robe und auch sein Gesicht ist unter einer großen Kapuze nur schemenhaft zu erkennen.
“Das sind sie also, Goric?” ertönt eine leise Stimme. Der Ork nickt. “Ja, Meister Keloth. Wir haben alle Gefangenen der letzten Wochen und die Umstände ihrer Gefangennahme untersucht, wie Ihr es befohlen habt. Dies sind die einzigen, die ungewöhnliche Gaben aufwiesen.” Während ihr euch noch über die gestochen scharfe Sprache des Orks wundert, fährt die schwarze Gestalt fort. “Sehr gut. Bringt alle anderen zu den Spiegeln. Diese hier aber schafft fort zum Hafen. Dort wartet eine Barkasse, die euch und eure Männer bis zum Ardune bringt. Der Steuermann der Barkasse wird euch zu einem kleinen Dorf an der Westküste bringen, wo ein Gesandter Sunuaels die Gefangenen entgegen nehmen wird. Einer meiner Schüler, Jar-Abas, wird euch begleiten, um diese Gaben der Gefangenen im Griff zu halten. Ihr kennt ihn bereits.” Keloth schaut den Ork an. “Ihr werdet seinen Befehlen gehorchen. Ich dulde keine Ausnahmen. Habe ich mich klar ausgedrückt?” Der schwarze Mann spricht weiterhin mit leiser Stimme, doch scheint es während seiner letzten Worte, als würde die Zelle noch kälter werden. Goric senkt die Augen und antwortet “Ja, mein Herr. Ich habe verstanden.”
Keloth nickt zufrieden und wendet sich an euch. “Ein wirklich belustigender kleiner Haufen Exkremente seid ihr. Gerne würde ich persönlich anwesend sein, wenn Sunulael sich euch annimmt. Doch leider warten auf mich andere Aufgaben. Macht euch keine Hoffnung auf Entkommen. Ich weiß zwar nicht, woher eure seltsamen Gaben kommen, aber wie ihr vielleicht bereits feststellen konntet, werden sie euch auf eurer letzten Reise nichts nutzen.” In der Tat, Keloth hat Recht. Keiner von euch kann auf die Kräfte, die ihm durch Aryth gegeben wurden, zugreifen. Damit scheint auch die letzte Hoffnung, vielleicht auf der Reise entkommen zu können, zu schwinden.
Keloth wendet sich an den Ork. “Ich verlasse mich auf euch. Wenn ihr die Gefangenen abgegeben habt, reist ihr weiter nach Al Kadil. Dort werdet ihr euch sogleich bei mir melden.” Mit diesen Worten dreht sich die schwarze Gestalt um und verlässt die Zelle. Der Ork schaut jeden von euch noch einmal an und ein diabolisches Lächeln erfasst sein bestialisches Gesicht. Dann geht auch er und die Türe wird wieder verschlossen. Die Dunkelheit eurer Zelle erfasst euch erneut und kriecht lagsam weiter voran in eure Herzen.

View

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.