Of Shadows and Mirrors...

Ein Dorf voll Untoter

Nach dem die Gruppe einige Zeit gewandert ist kommt sie in der Abenddämmerung zu einem Dorf welches verlassen und niedergebrannt scheint. Wir Beschließen nachzusehen ob sich etwas brauchbares finden lässt um unser spärliche Ausrüstung zu ergänzen. Als wir das Dorf betreten bleibt zunächst alles ruhig doch dann strömen aus mehreren Richtungen Untote auf uns zu so dass wir in der Falle sitzen.
Aus einem intakten Bauernhaus ruft uns jemand zu das wir im Haus sicher sind. Alle bis auf Khasa reagieren darauf und rennen zu dem Haus. Khasa ist der Meinung man kann mit Untoten kuscheln so sieht es jedenfalls für alle anderen aus. Er hat aber wohl nicht damit gerechnet, dass sie Beißen wollten. Somit stürzten 2 von uns zu ihm um ihn zu retten. Es entbrannte ein heftiger Kampf den wir nach einer geraumen Zeit gewannen(uns in ein intaktes Haus zurückziehen konnten), wobei eins der intakt gebliebenen Häuser in Flammen aufging und bis auf die Grundmauern runter brannte.
Am nächsten Morgen war das Dorf Untotenfrei, so machten wir uns daran die Spuren des Kampfes zu verwischen. Nach dem dieses getan war kümmerten sich einige darum Wasser und essen zu suchen und Noriwanisi untersucht die Häuser / Ruinen nach brauchbaren Gegenständen.

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Aus den Fängen der Häscher des Schattens

Wir (5 Personen: Azurukgun Kharzar-Narak; Daray Hokee; Jonathan Buckoy; Noriwanisi Flussschwimmer und Dorstrek) befinden uns in einer Zelle in Erenhead. Wo wir an die Wand gefesselt sind. Wir haben sehr einfache Hosen und Hemden an. Essen und Trinken haben wir auch nur sehr wenig erhalten und unser Hygienezustand lässt auch zu wünschen übrig.
Nach dem “Meister Keloth” geendet hat vergeht einiger Zeit, danach werden wir mit Handschellen gefesselt und wir werden über eine Stiege an der Felswand zum Anleger mit unserem Flussboot gebracht. Wir haben während des Abstiegs einen Ständigen Begleiter. Ein riesiger Rabe welcher uns ständig im Auge behält.
Auf dem Flussboot werden wir alle einzeln, mit den Händen nach hinten an die Reling gefesselt und die Orks behalten uns aufmerksam im Auge wobei sie aber sehr nervös sind. Orks und Wasser scheinen nicht zu einander zu passen.
Der Legat Jar-Abas, ein kräftig gewachsener Sarkosan, steht beim Steuermann des Schiffes und behält das gesamte Vordeck im Auge. die Orks und uns Gefangene es scheint so, dass ihm nichts entgeht.
Nach dem wir einige Stunden gefahren sind (Anmerkung Noriwanisi: mir fällt auf, dass die Besatzung ganz bewusst die Bootsreise verzögert) kommt ein gnomisches Besatzungsmitglied herum und gibt uns allen Wasser. (Anmerkung Noriwanisi: mir fällt auf, dass er sich angenehmer und vorsichtiger verhält als ich es von einem meiner Wärter Erwartet habe) Der Gnom vermeidet dabei jeden Augenkontakt und spricht auch nicht mit uns.
Als es einen Tag mit sonnigem Wetter gibt kommt der Gnom ebenfalls rum. Dieses mal ist aber etwas anders, Er löst unsere Fesseln von der Rehling und steckt uns heimlich einen Dolch zu. Wir müssen jetzt nur noch die Fesseln nach vorne bringen, den Dolch greifen und können versuchen unsere Bewacher zu überwältigen.
Als die Gefangenen auf eine günstige Gelegenheit warten, schiesst plötzlich ein zotteliges Untier aus dem Wasser heraus und landet am Bug des Schiffes. Mit einem Hieb schlägt er den dort stehenden Ork zu Boden. Sofort erkennen die Gefangenen, dass ihre Stunde gekommen ist. Und mischen sich ebenfalls in den Kampf ein. Vom Ufer des Flusses fliegen Pfeile auf das Schiff. Offenbar hat das zottelige Untier Verbündete. Der Legat Jar-Abas erkennt relativ schnell, dass dieser Kampf gegen ihn ausfallen wird. Er setzt sich daher recht früh mit seinem Rabe ab. Die Besatzung des Schiffes kann dann relativ schnell überwältigt werden. Mit der Flucht von Jar-Abas und seinem Raben sind die Helden wieder der Lage zu zaubern und ihre Fähigkeiten zu nutzen.
Nachdem die Orks überwältigt sind, wird das Schiff angezündet. Die befreiten und die Retter treffen sich am Ufer und machen sich gegenseitig bekannt. Nach einer geruhsamen Nacht brechen die Helden auf um die Stadt Terrik aufzusuchen. Hierzu müssen Sie zunächst nach Norden, um an einer Furt den Fluss zu überqueren.

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Prolog

Jeder, der sich zum Widerstand gegen den Schatten entschließt, weiß, dass er damit früher oder später dem Tod gegenüber stehen wird. Doch wenn dieser Tag gekommen ist, wird dieses Wissen zur Gewissheit, der sich in die Gedanken einbrennt und alles andere verblassen lässt. So auch bei euch. Viel zu kurz erscheint euch die Zeit, die ihr hattet, um den Feind zu bekämpfen. Eine Zeit, die zu Ende ging, als euch die Schergen Izradors ergriffen und euch, trotz aller Gegenwehr, gefangen nahmen. Nicht einmal die Ehre, im Kampf zu sterben, wurde euch gewährt. Nun sitzt ihr angekettet in einer dunklen Zelle in der Hauptstadt Erenhead und wartet auf das Ende. In der Dunkelheit ist von Zeit zu Zeit das Klirren von Ketten zu hören, das euch anzeigt, das noch andere mit euch in dieser Zelle befinden, doch niemand von euch hat die Kraft, seine Stimme zu erheben.

Die Türe zur stinkenden Zelle öffnet sich quietschend in der Dunkelheit und der flackernde Schein einer einsamen Fackel ist bereits ausreichend, um euch für einige Zeit zu blenden, bevor sich eure Augen an die Anwesenheit der trüben Helligkeit gewöhnen. Im Eingang steht ein Ork, doch nicht einer der Aufseher, sondern ein Krieger in Rüstung und mit einem Verdatch über der Schulter. Der Ork tritt ein und ein Mann folgt ihm. Er ist groß gewachsen und offensichtlich hager, doch sind die genauen Umrissen seines Körpers kaum zu erkennen unter der schwarzen und wallenden Robe und auch sein Gesicht ist unter einer großen Kapuze nur schemenhaft zu erkennen.
“Das sind sie also, Goric?” ertönt eine leise Stimme. Der Ork nickt. “Ja, Meister Keloth. Wir haben alle Gefangenen der letzten Wochen und die Umstände ihrer Gefangennahme untersucht, wie Ihr es befohlen habt. Dies sind die einzigen, die ungewöhnliche Gaben aufwiesen.” Während ihr euch noch über die gestochen scharfe Sprache des Orks wundert, fährt die schwarze Gestalt fort. “Sehr gut. Bringt alle anderen zu den Spiegeln. Diese hier aber schafft fort zum Hafen. Dort wartet eine Barkasse, die euch und eure Männer bis zum Ardune bringt. Der Steuermann der Barkasse wird euch zu einem kleinen Dorf an der Westküste bringen, wo ein Gesandter Sunuaels die Gefangenen entgegen nehmen wird. Einer meiner Schüler, Jar-Abas, wird euch begleiten, um diese Gaben der Gefangenen im Griff zu halten. Ihr kennt ihn bereits.” Keloth schaut den Ork an. “Ihr werdet seinen Befehlen gehorchen. Ich dulde keine Ausnahmen. Habe ich mich klar ausgedrückt?” Der schwarze Mann spricht weiterhin mit leiser Stimme, doch scheint es während seiner letzten Worte, als würde die Zelle noch kälter werden. Goric senkt die Augen und antwortet “Ja, mein Herr. Ich habe verstanden.”
Keloth nickt zufrieden und wendet sich an euch. “Ein wirklich belustigender kleiner Haufen Exkremente seid ihr. Gerne würde ich persönlich anwesend sein, wenn Sunulael sich euch annimmt. Doch leider warten auf mich andere Aufgaben. Macht euch keine Hoffnung auf Entkommen. Ich weiß zwar nicht, woher eure seltsamen Gaben kommen, aber wie ihr vielleicht bereits feststellen konntet, werden sie euch auf eurer letzten Reise nichts nutzen.” In der Tat, Keloth hat Recht. Keiner von euch kann auf die Kräfte, die ihm durch Aryth gegeben wurden, zugreifen. Damit scheint auch die letzte Hoffnung, vielleicht auf der Reise entkommen zu können, zu schwinden.
Keloth wendet sich an den Ork. “Ich verlasse mich auf euch. Wenn ihr die Gefangenen abgegeben habt, reist ihr weiter nach Al Kadil. Dort werdet ihr euch sogleich bei mir melden.” Mit diesen Worten dreht sich die schwarze Gestalt um und verlässt die Zelle. Der Ork schaut jeden von euch noch einmal an und ein diabolisches Lächeln erfasst sein bestialisches Gesicht. Dann geht auch er und die Türe wird wieder verschlossen. Die Dunkelheit eurer Zelle erfasst euch erneut und kriecht lagsam weiter voran in eure Herzen.

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