Glangut Marnakarauxoth

Description:

Klan: Gorand
Heimatstadt: Bodrun
Alter: 65 Jahre
Größe: 4’8" = 1,46m
Gewicht: 220 Pfund
Geschlecht: männlich
Hautfarbe: Hell mit Tätowierungen überzogen
Haarfarbe: Rot an beiden Seiten des Kopfes rasiert (Irokesen Schnitt) so dass die tätowierten Rune auf jeder Seite des Kopfes zur Geltung kommt. (jede Seite zeigt eine Seite des Axtblattes des Urutuk)
Bart: Vollbart ca. 10 cm lang; mit Spangen und Lederriemen verziert.
Augenfarbe: Grau
Besondere Merkmahle: Tätowierungen am ganzen Körper (Zwergen Runen, alle Runen sind auch auf seiner Axt (Urutuk) zu finden)
Familienstand: Verwitwet 2 Kinder

Bio:

Geschichte:
Glangut verbrachte eine gute Kindheit soweit man das in diesen Zeiten haben kann, innerhalb seiner Familie und seines Clans. Er wurde als 2. Sohn seiner Eltern geboren und hat noch einen jüngeren Zwillingsbruder. Von klein auf musste er zwar täglich zu Waffenübungen und Kampfübungen (wie alle andern Zwerge auch) aber er hatte auch genügend Zeit die zahlreichen Aufzeichnungen im Archiv seiner Familie zu lesen. (Sie sind die Hüter des Wissens vom Klan Gorand) Diese befassten sich mit zwergischer Geschichte, allgemeiner Geschichte und wissen über Dämonen und Teufel. Das Wissensgebiet Dämonen und Teufel bekam er aber erst ab einem Alter von 30 Jahren zu lesen. Man meinte, für solch ein Wissen benötige man erst eine gewisse Reife. Das Wissen begeisterte ihn immer mehr aber er vergaß nie, seine Pflicht gegen über seiner Familie oder seinem Klans nachzukommen.
Er musste aber auch tagelang Runen zeichnen, bis er sie beherrschte. Dieses fiel ihm nicht so leicht, aber mit seiner Sturheit und Ausdauer, ein gestecktes Ziel zu erreichen schaffte er auch dieses. Neue Sprachen zu lernen fiel ihm dagegen leicht. Schon in seiner Kindheit beherrschte er 3 Sprachen fließend. Sein Großvater achtete darauf, dass sein Wissen immer breiter wurde, auch Wissen welches im Allgemeinen nicht von Zwergen gelernt und gelehrt wird, musste er lernen. Arkanes Wissen, Feenkunde, Pflanzenkunde und lauter solch ein Kram, welcher für Zwerge eher unüblich ist.
Während dieser Zeit begann auch seine Ausbildung zum Steinmetz. Hier kamen ihm die vielen Übungen im Runenzeichnen sehr entgegen, denn Glangut wusste sofort worauf es ankam und setzte die Anweisungen der Steinmetz Meister präzise um. Er musste sich aber auch mit Bergbau auseinandersetzen, sowohl theoretisch als auch praktisch. Der praktische Bereich stärkte seine Muskeln ungemein, so dass er im Waffenumgang davon profitieren konnte. Das theoretische Wissen fiel ihm jedoch von ganz allein in den Schoß.
In seiner Jugend verfeinerte Glangut dann seine Fertigkeiten mit dem Urutuk, andere Waffen zu lernen war im unmöglich, und in seiner Freizeit lerne er noch 2 weitere Sprachen. Sein Großvater meinte immer, Wissen kann man nie genug haben. Es gab aber auch interessantes Wissen zu lernen, Alchemie, da durfte Glangut in einem Labor experimentieren und arbeiten. Er lernte wie man Waffenpflegemittel, Versilberung von Waffen, Rauch, Säure Streichhölzer, Juck- und Niespulver und vieles mehr herstellt.
Mit 40 Jahren nahm er sich eine Frau und sie bekam 2 Kinder von ihm. Jedoch verstarb seine Frau bei der Geburt seines zweiten Kindes im Kindbett. So war er dann mit 43 Jahren alleinerziehender Vater zweier Kinder. Er konnte sich jedoch auf die Unterstützung der gesamten Familie verlassen.
Einen Tag nach seinem 48sten Geburtstag fing sein Großvater an, Glanguts Training und zusätzliche Ausbildung zu intensivieren. Er brachte ihm immer mehr über Dämonen bei aber auch das Suchen und Finden von Nahrung und Kräutern. Sowohl unterirdisch als auch in den angrenzenden Wäldern und Ebenen. Während sie so durch die Gegend streiften berichtete sein Großvater sehr viel über die Pflanzen und ihre Eigenschaften (essbar; giftig; zu verwenden für …) das war mal eine Abwechslung im Vergleich zum im Archiv zu lesen. Wobei das Archiv nicht zu kurz kam auch hier verbrachte Glangut sehr viel Zeit. Er schaffte es aber trotz aller Aufgaben und Pflichten seine Kinder täglich (es sei denn er war auf einer Exkursion) zu sehen und etwas Zeit mit ihnen zu verbringen.
Glangut erhielt an seinem 55 Geburtstag von seinem Großvater die Familienaxt, welche sich seit Generationen im Besitz der Familie befindet, überreicht. Dieses fand unter 6 Augen statt, nur das Familienoberhaupt war noch als Zeuge anwesend. Glangut’s Großvater meinte: „So, nun darfst Du die Axt führen, es muss Dir immer eine Ehre und Pflicht sein, sie im Sinne aller Zwerge einzusetzen. Bedenke, nur in Deinen Händen ist sie für den Schatten und seine Schergen nicht als das zuerkennen, was sie ist.“ Auf Glangut‘s Frage, was die Axt denn außer magisch noch sei, meine Glanguts Großvater nur, „Du wirst es schon mitbekommen, wenn es soweit ist“. „Sie ist bei jedem Träger etwas anders“. Trotz Glanguts Fragen ließ er sich nicht zu weiteren Äußerungen oder Hinweisen hinreißen.
Somit war Glangut im jungen Alter von 55 Jahren der Axtträger. Was sollte Glangut mit der Axt und der Verantwortung anfangen? Er entschied sich erst einmal sein Leben weiterzuleben wie bisher. So vergingen die nächsten 2 Jahre ohne nennenswerte Ereignisse.
Glangut erhielt den Befehl, sich einer Expedition anzuschließen, welche eine Erkundung in einem kürzlich entdeckten Stollen zum Ziel hatte welcher durch einen Erdrutsch vor kurzem freigelegt wurde. Sie mussten einen Tag durch den „neuen“ Stollen laufen bevor sie mehrere Kammern erreichten. Die Kammern waren mit behauenem Stein verkleidet, eindeutig zwergische Arbeit, aber auch Steine einer anderen Rasse waren darunter, welche der Arbeit der Zwerge aber in nichts nachsteht. Nur die Runen waren Glangut völlig unbekannt. Er machte sich einige Aufzeichnungen während einer Rast davon. Als die Expedition weiter in die Hallen vordrang kamen sie in eine Halle in der ein großer metallischer Kreis mit seltsamen Runen im Boden eingelassen ist. Als wir den Kreis untersuchten wurden wir plötzlich von einer schattenhaften, schwarzen, riesigen Kreatur angegriffen. Als Glangut sich vom ersten Schreck erholt hatte begann Glangut‘s Verstand langsam zu begreifen. Dämon? Dämon. Dämon! Das war also so eine Kreatur von der er schon so viel gelesen hatte. In natura war sie noch viel Beindruckender als die Beschreibungen von Glangut‘s Büchern. Glangut viel alles wieder ein Licht, viel Licht, magische Waffen, Waffen aus Silber. Glangut schrie die Informationen raus und hoffte, dass sie von seinen Begleitern aufgenommen, verstanden und umgesetzt wurden. Glangut stürzte sich mit seiner Axt auf das Ungetüm. Glangut hatte Glück sein erster Schlag erwischte den Dämon am Oberschenkel und fügte ihm eine schwere Wunde zu. Jetzt richtete sich die Aufmerksamkeit des Dämons ganz auf Glangut. Glangut wich seinem ersten Schlag aus und versucht seinerseits ihn zu treffen. Daneben, Mist. Auf ein Neues, plötzlich steckt in der Brust des Dämons ein Bolzen. Der Dämon fegt mit seinem Arm nach ihm, trifft aber zu Glangut‘s Glück nur seinen Schild der dabei zu Bruch geht. Glangut nutze die Möglichkeit und schlug auf sein Standbein ein. Treffer Glangut trenne ihm die Krallen ab. Glangut glaubte jetzt wird es eng, aber der Raum wird auch heller. Voller Verzweiflung packet Glangut seine Axt in beide Hände und schlägt zu wobei Glangut seine Ahnen um Hilfe bitte. Der Schlag gelang, Glangut trennte dem Dämon den rechten Arm ab. Es wird immer heller. Glangut sieht helle Waffen. Wir können ihn besiegen. Ja, Glangut glaubet wir schaffen es. Einige Zeit später gelingt es uns, das Ungetüm endgültig niederzuringen. Auf dem Rückweg welcher eher ein Rückzugsgefecht war wurden sie noch mehrfach von kleineren Dämonen angegriffen. Doch Glanguts Waffe zeigte sich als sehr wirksam und sie kamen zum Ausgang der Gänge. Hier brachten wir den Gang zum Einsturz so dass der Weg zu ihren Gängen verschlossen ist.
Nach dem sie zurückkamen kam Glangut nach einiger Zeit zu Ohren, was über ihn getuschelt wurde. Sie hatten Glangut einen neuen / Beinahmen gegeben Go-Corlar-Braut, was so viel heißt wie Großer Schlächter der Dämonen. Glangut glaube sie übertreiben aber seine Beteuerungen, dass alle der Expedition daran beteiligt waren wurden von allen ignoriert. Es war passiert Glangut hatte einen Clan Namen, daran ließ sich jetzt nichts mehr ändern. Glangut versuchte es zwar weitestgehend aber es gelang ihm nicht.
Glangut machte weiter wie bisher er kümmerte sich um seine Kinder und kahm all seinen Pflichten nach. So vergingen die nächsten 5 Jahre ohne große Ereignisse. Es waren glückliche Jahre. Eines Tages kamen einige Flüchtlinge welche um Asyl baten und mit ihnen änderte sich einiges im Leben von Glangut. Denn sie hatten Unterlagen bei sich welche in einer Schrift geschrieben waren welche Glangut gänzlich unbekannt waren. Es sollte sich später rausstellen, dass es Elfische Schriftzeichen sind. Glangut wurde vom Ehrgeiz gepackt es ließ Glangut keine Ruhe, dass er nicht wusste was in den Texten steht. Nach ungefähr einem Jahr fand Glangut es heraus. Die Texte befassten sich mit den Begleitern des letzten Hochkönigs und wurden von seinem elfischen Begleiter geschrieben. Es fand sich auch eine Beschreibung der letzten Ruhestätte für die Begleiter des letzten Hochkönigs in diesen Unterlagen. Außerdem fand Glangut Hinweise darauf, dass die Elfen schon seit einer sehr langen Zeit gegen Dämonen kämpfen und in diesen Kämpfen durchaus Siegreich sind. So wuchs in Glangut allmählich der Wunsch erst zur Ruhestätte des zwergischen Begleiter des letzten Hochkönigs zu reisen. Um zu schauen ob man dort Wissen oder Gegenstände finden kann die im Kampf gegen den Schatten bzw. Dämonen hilfreich sein können. Danach solle zu den Elfen gehen um von ihnen Wissen zu erlangen wie sie solange und erfolgreich gegen Dämonen bestehen können.
Glangut fing an die Reise zu planen. Er studierte weiter in zahlreichen Schriften, wälzte Kartenmaterial und unterhielt sich mit zahlreich alten Zwergen zu diesen Themen. Vergass aber nicht auch den Rat seines Großvater immer wieder einzuholen. So verging ein weiteres Jahr sehr schnell. Jetzt kam er zu einem der schwierigsten Teile seines Vorhabens. Glangut musste die Klanführer von Klan Gorand davon überzeugen seinem Vorhaben zu zustimmen.
Glangut kam der der Zufall zur Hilfe. Es drang mal wieder ein Dämon in die Gänge von Klan Gorand ein. Mit viel Mühe konnten sie gemeinsam den Dämon bezwingen und den Gang verschließen. Glangut tat sich dabei hervor, nicht nur kämpfte er in der ersten Reihe sondern gab auch all sein Wissen über diese Kreaturen preis. Danach wurde allen klar, dass es so nicht weiter gehen kann. Die Dämonen wühlen sich immer wieder in die Gänge von Klan Gorand. Glangut machte den Vorschlag: erst zur letzten Ruhestätte der Begleiter des letzten Hochkönigs zu reisen um zu schauen ob sich etwas Brauchbares finden lässt. Danach zu den Elfen um Informationen über Dämonen zu erhalten. Der Vorschlag wurde sehr kontrovers diskutiert doch am Ende erhielt Glangut die Erlaubnis und die Aufgabe sein Vorhaben umzusetzen.
Der erste Teil der Reise führte durch die Berge, wobei Glangut von einem Kampftrupp Zwerge des Klans Kurgun begleitet und geleitet wurde. Der Kampftrupp brachte Glangut bis an den Fuß der Berge, dort trennten sich Glangut von ihnen und wünsche dem Kampftrupp eine erfolgreiche Jagt. Nun begann für Gangut die Reise ins Unbekannte.

Glangut Marnakarauxoth

Of Shadows and Mirrors... tiff